AGBs

1. Allgemeines

Gegenstand dieser Geschäftsbedingungen sind alle Angebote und Dienstleistungen der SWEET SPOT Yoga OG mit Sitz Hauptplatz 11 / Sporgasse 2, 8010 Graz (Österreich). Nachfolgend SWEET SPOT genannt. 

Mit der Nutzung eines SWEET SPOT Angebotes oder einer Dienstleistung akzeptiert /die Nutzer:in diese Geschäftsbedingungen in allen Punkten vorbehaltlos. SWEET SPOT bietet auf Grundlage dieser Bedingungen und des jeweils aktualisierten Stundenplans die Organisation und Durchführung von Yoga- und Meditationsklassen, Workshops und Ausbildungen an.

2. Nutzungsrecht

a) Mit dem Erwerb einer gültigen Karte (Einzelkarte, 10er Blöcke, Montasabo) oder mit der Anmeldung zu einem Event oder Workshop ist der Kunde/die Kundin berechtigt, die Räumlichkeiten von SWEET SPOT zu den angebotenen Kurszeiten (offene Stunden im Stundenplan bzw. Zeitraum des Workshops) zu nutzen. Der Kunde/die Kundin ist berechtigt jeweils 30 Minuten vor sowie 30 Minuten nach Beendigung der Stunden/des Workshops die Räumlichkeiten von SWEET SPOT zum Umziehen und zum Austausch mit anderen Besucher:innen zu nutzen. Kund:innen sind verpflichtet sich auf Anfrage des Personals von SWEET SPOT auszuweisen, widrigenfalls kann ihm/ihr die Nutzung untersagt werden.

b) Den Kund:innen stehen grundsätzlich alle Leistungen von SWEET SPOT offen. Ein Rechtsanspruch auf die Inanspruchnahme von Leistungen besteht jedoch nicht. Für Workshops und offene Yogaklassen gelten begrenzte Teilnehmer:innenzahlen. Sofern für bestimmte Leistungen besondere persönliche Bedingungen vorausgesetzt sind, muss diese vom Kunden/von der Kundin erfüllt werden. Sollten diese Bedingungen nicht erfüllt werden, so besteht keine Verpflichtung zur Leistungserbringung durch das SWEET SPOT Team.

c) Eine Teilnahme an Yogaklassen und Workshops ist nur möglich, wenn die Kundin / der Kunde pünktlich zur angegebenen Anfangszeit im Studio erscheint. Nach Beginn kann aus organisatorischen Gründen und aus Rücksicht auf andere Teilnehmer:innen niemand mehr eingelassen werden.

d) Die Kundin / der Kunde hat sich in den SWEET SPOT Räumlichkeiten stets so zu verhalten, dass es zu keiner Störung des Ablaufes der Stunden/Workshops kommt. Die Einrichtung des Studios ist pfleglich zu behandeln und es soll zu keiner Beeinträchtigung der anderen Teilnehmer:innen kommen. Während einer Stunde ist Ruhe einzuhalten und jegliche Störung, insbesondere durch technische Geräte, ist zu vermeiden. Kund:innen haben sich an die Regeln, im Interesse aller Teilnehmer:innen, und an die Weisungen der SWEET SPOT Mitarbeiter:innen zu halten. Bei groben Verstößen der Kundin / des Kunden gegen diese allgemeine Bedingungen und diesen entsprechenden Weisungen der Mitarbeiter:innen von SWEET SPOT wie z.B. Tätlichkeiten, Bedrohungen, Beleidigungen, sexuelle Belästigungen, Diebstahl, mangelnder Hygiene etc. kann der Zutritt zum SWEET SPOT Studio schon beim ersten Verstoß unter Verfall offener Pässe (z.B.: 10er Blöcke) verwehrt werden, ohne dass dies zu einer Rückerstattungspflicht führen würde. Zur Vermeidung von Konflikten unter den Teilnehmer:innen und zur Wahrung der Ruhe und des ordentlichen, ungestörten Ablaufes wird SWEET SPOT darüber hinaus das Recht eingeräumt ohne Angabe von Gründen die (weitere) Leistungserbringung abzulehnen. In diesem Fall sind noch nicht konsumierte Pässe (z.B.: 10er Blöcke) (aliquot) zurückzuerstatten.

3. Vertragsarten und Konditionen

a) Blöcke/Verträge

Der Kunde/die Kundein kann aus den nachfolgenden Pässen/Verträgen wählen:

aa) Schnupperwoche – 25,00 €

Schnupperwoche: Berechtigt zur Teilnahme aller regulären Yoga- oder Meditationseinheit im Zeitraum von 7 Tagen, die im Stundenplan veröffentlich ist.

Die Schnupperwoche kann nur einmal als Neukund:in erworben werden, kann vor Ort bar, sowie vorab online über Eversports bezahlt werden. Sie ist nicht übertragbar und refundierbar.

ab) Einzelkarte 16,00€ / Workshop- oder Eventticket (Preise variieren, online einsehbar)

Berechtigt abhängig vom Event/Workshop oder der Klasse zur Teilnahme an einer einzelnen Yoga-Unterrichtseinheit (Klasse) oder dem gebuchten Workshop/Event.

ac) Pass 10er-Block 149,00€

Berechtigt zur Teilnahme an zehn Klassen. Eine Gutschrift für nicht konsumierte Einheiten ist nicht möglich.

Die Nichtnutzung des Angebots von SWEET SPOT aus in der Sphäre des Kunden / der Kundin liegenden Gründen, die nicht zur außerordentlichen Kündigung berechtigen, berechtigt den Kunden / die Kundin nicht zur Reduktion oder Rückforderung seiner Zahlung.

Die genannten 10er Blöcke können nicht in bar abgelöst werden. Alle Kurspässe (z.B.: 10er Blöcke) für Yogaklassen können nicht übertragen werden. (Ausnahme: Erwerb von Gutscheinen für andere Personen) Das Nutzungsrecht ist nur im Falle einer Anmeldung für Workshops übertragbar, jedoch nicht nach Beginn desselben.

b) Preise und Zahlung:

Sämtliche Preise werden online im Buchungssystem (Eversports) ausgewiesen und verstehen sich als Endverbraucherpreis inkl. 20% Umsatzsteuer. Die Zahlung erfolgt unverzüglich beim Kauf des jeweiligen Passes, entweder vor Ort in bar,  via Kreditkartenzahlung, online über das Online-Buchungssystem (mit der gewünschten Zahlungsmethode) oder per Überweisung (zB bei Voranmeldung für Workshops), jedenfalls vor Beginn der jeweiligen Klasse. 

d) Begrenzte Teilnehmerzahl/Stundenplanänderungen:

SWEET SPOT bietet überwiegend offene Stunden an. Die SWEET SPOT Räumlichkeiten haben eine begrenzte Teilnehmer:innenkapazität. Bei hoher Teilnehmer:innenzahl kann ein Platz in einer bestimmten Yogaklasse daher nicht garantiert werden. Der Kunde/die Kundin ist gehalten pünktlich vor jeder Stunde zu erscheinen. Die Teilnehmer:innen werden in der Reihenfolge ihrer Anmeldung bei der Rezeption berücksichtigt. Kurzfristige Absagen von Yogaklassen aus besonderem Anlass berechtigen den Kunden/die Kundenin nicht zu einem Preisnachlass oder zu einer Kündigung, sofern der Stundenplan von SWEET SPOT im Wesentlichen eingehalten wird und damit der Kunde/die Kundin die Möglichkeit hat auf andere offene Yogaklassen auszuweichen. Gleiches gilt bezüglich der Änderung eines Stundenplans, die im allgemeinen Ermessen von SWEET SPOT erfolgt.

e)  Stornierungen Workshops, Events & Retreats

Workshops, Events & Retreats sind üblicherweise im Voraus per Überweisung oder über das Buchungssystem Eversports mit der gewählten Zahlungsmethode (Sofortüberweisung, Kreditkarte etc.) zu zahlen. 

Falls der Betrag vor Ort bezahlt wird, muss ebenfalls im Falle einer Stornierung und bei Absage ab 2 Tage vorher 100% der Teilnahmegebühr per Überweisung beglichen werden. 

4. Workshops

Alle Workshops werden ab 5 Teilnehmer*innen abgehalten. Sollte ein Workshop auf Grund zu weniger Anmeldungen nicht zu Stande kommen, wird die Anmeldegebühr entweder zurückerstattet oder kann als Guthaben für einen zukünftigen Workshop verwendet werden.

Wenn ein Workshop von der Seite von SWEET SPOT aus anderen Gründen abgesagt werden muss, wird das Geld ebenso zurückerstattet. Wenn gewünscht kann die Teilnahmegebühr auch als Guthaben verwendet werden.

5. Haftung

Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr und auf eigenes Risiko. Für die Folgen unsachgemäß durchgeführter Übungen und etwaiger daraus resultierender Gesundheitsschäden haftet SWEET SPOT nicht. 

Der Kunde/die Kundein wird darauf hingewiesen, dass es in den Räumlichkeiten von SWEET SPOT keine verschließbaren Spinde gibt. Während der Klasse werden die Räumlichkeiten verschlossen. Doch SWEET SPOT übernimmt keine Haftung für abhanden gekommene Kleidungsstücke, Gegenstände oder Geld. Schadensersatzansprüche jeglicher Art sind ausgeschlossen.

6. Gesundheitszustand der Kunden*innen

Jeder Kunde / jede Kundin erklärt mit dem Erwerb eines Passes verbindlich, dass er/sie physisch gesund und psychisch stabil und den einschlägigen körperlichen und geistigen Anforderungen gewachsen ist und nur in einem solchem Zustand an Yogaklassen oder Workshops teilnehmen wird. Die Teilnahme an Yogaklassen oder Workshops unter Einfluss von Drogen, Alkohol oder starken Medikamenten ist nicht gestattet.

Die angebotenen Leistungen verstehen sich nicht als Therapie- oder Heilprogramm. Sie ersetzen in keiner Weise eine ärztliche Versorgung oder Verordnung von Medikamenten. Die Mitarbeiter:innen von SWEET SPOT sind berechtigt, ohne dass dies eine Verpflichtung zur Prüfung oder eine Haftung für die Entscheidung auslösen würde, nach eigener Einschätzung des Gesundheitszustandes dem Kunden/der Kundin die Ausübung von Yogaklassen zu verwehren.

Der Kunde/die Kundein versichert mit seiner/ihrer Teilnahme, an keiner ansteckenden Krankheit zu leiden und, dass den auszuführenden Yogaübungen keine medizinischen Gründe entgegenstehen. Im Zweifelsfall ist eine Ärtzin/ein Arzt zu konsultieren. Chronische Erkrankungen und andere körperliche oder psychische Leiden die andere Teilnehmer:innen in ihrer Yogapraxis beeinflussen oder diese gefährden könnten, sind den Kursleiter:innen jeweils vor Stundenbeginn mitzuteilen. Im Fall einer Schwangerschaft ist vor Teilnahme durch die Kundin eine ärztliche Freigabe einzuholen.

8. Datenschutz­bestimmungen

Daten des Kunden/der Kundin werden zum Zweck der Vertragserfüllung eventuell für eigene Werbezwecke genutzt und nicht an Dritte weitergegeben. Der Kunde/die Kundin ist damit einverstanden, dass seine/ihre Daten im EDV-System von SWEET SPOT für die Dauer von maximal 10 Jahren nach dem letzten Besuch im Studio gespeichert werden. Alle Angaben werden gemäß den geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich behandelt.

9. Gerichtsstand, geltendes Recht

Es gilt österreichisches materielles Recht unter Ausschluss jedweder Verweisungsnorm. Sofern auf das Vertragsverhältnis nicht das KSchG anzuwenden ist, gilt für alle Streitigkeiten zwischen SWEET SPOT und dem Kunden/der Kundin als ausschließlicher Gerichtsstand das sachlich zuständige Gericht vereinbart. 

Stand Juni 2021.

10. Sonstiges

Es bestehen keine Nebenabreden zu diesen AGB. Änderungen dieser AGB bedürfen der Schriftform ebenso ein Abgeben von Änderungen. Sollte einzelne Klauseln der vorliegenden AGB ganz oder teilweise unwirksam sein, so berührt das nicht die Wirksamkeit der übrigen Klauseln und der Vertrag bleibt im Grundsatz bestehen, wobei die unwirksame Klausel durch eine Klausel ersetzt wird, die dem Zweck der unwirksamen Klausel wirtschaftlich am nächsten kommt. Das Schriftlichkeitserfordernis wird durch eine Übermittlung als Email gewahrt. Sofern der/die Kunde eine Emailadresse bekanntgegeben hat, können alle Nachrichten zwischen den Vertragsparteien durch Email erfolgen.

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